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Seit 1995 mahnt die Katholische Kirche in Deutschland Verbesserungen für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus an. Deswegen hat sich 2004 das Katholische Forum Leben in der Illegalität auf Initiative der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz gebildet. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem der Deutsche Caritasverband, die Deutschen Malteser und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland. Das Forum teilt die Überzeugung von Papst Johannes Paul II, der bereits 1996 erklärte: "Der Status der Ungesetzlichkeit rechtfertigt keine Abstriche bei der Würde der Migranten, der mit unveräußerlichen Rechten versehen ist, die weder verletzt noch unbeachtet werden dürfen".
Dies ist in Deutschland noch nicht zufriedenstellend gewährleistet. Aus diesem Grund setzt sich das Katholische Forum für die Rechte der Menschen, die in Deutschland in der Illegalität leben ein. Es tut dies auf der inhaltlichen Grundlage der 2001 von der Deutschen Bischofskonferenz verabschiedeten Handreichung "Leben in der Illegalität in Deutschland - eine humanitäre und pastorale Herausforderung".
Mit der Einrichtung Malteser Migranten Medizin bieten die Malteser den Menschen, die in der Illegalität leben und nicht krankenversichert sind, konkrete medizinische Beratung und Hilfe an.
Dr. Peter Frey
"Die im Dunkeln sieht man nicht", heißt es bei Bertolt Brecht. Gut, dass sie zur MMM kommen können."
